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HERZLICH WILLKOMMEN IM HERZEN VON MÜNCHEN-GIESING!

 

Unser Team aus AllgemeinärztInnen und InternistInnen berät und kümmert sich um Sie in einer modern ausgestatteten Praxis. Im Zentrum von Obergiesing am Tegernseer Platz (U-Bahn Silberhornstraße) finden Sie uns im Tela-Ärztehaus.

Wir bitten Sie vor jedem Besuch um Terminverein­barung – jederzeit und unkompliziert einfach online oder telefonisch während unserer Sprechzeiten.

Impfungen gegen COVID-19

Impfungen gegen COVID-19

Seit dem 7. April 2021 impfen wir in unseren Praxisräumen und bei Hausbesuchen gegen COVID-19. Aktuell impfen wir die Risikogruppen 1 und 2 (gemäß Priorisierung siehe hier bzw. unten). 


Termine für Impfungen (NUR gemäß Priorisierung):

  • NUR ONLINE 
  • immer freitags ab 10 Uhr ausschließlich für die darauffolgende Woche (nur Astra Zeneca). 
  • Buchungen über einen längeren Zeitraum sind nicht möglich

Bitte respektieren Sie die Priorisierung und buchen nur dann einen Termin, wenn Sie gemäß Priorisierung zur einer Impfung berechtigt sind (Tabelle siehe oben).

Bitte beachten Sie: die Liefermengen sind enorm eingeschränkt, teilweise erhalten wir nur 20 Impfdosen pro Woche. Uns tut es sehr leid, dass wir Ihnen nicht schneller und umfänglicher zu einer Impfung verhelfen können. Weil die Liefermengen so stark eingeschränkt sind, pflegen wir KEINE Warteliste! Wir bitten Sie deshalb von Anfragen diesbezüglich abzusehen.


Sobald wir "freie" Impfungen in der Praxis anbieten, werden wir Sie hier sofort informieren.

Wichtige Infos und Antworten zur Corona Impfung

Am Ende dieser Seite finden Sie viele wichtige Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen zur Impfung gegen Corona.

 

Allgemeine Informationen zu Corona / COVID-19

Corona PCR (Abstrich) / Corona Antigen Schnelltest / Antikörper-Testung / Bayern- & Reiserückkehr-Testung

Rachen-Abstriche zum Nachweis von Corona-Viren bei Jugendlichen (ab 12 Jahre) & Erwachsenen mit oder ohne Symptomen (z.B. Meldung Corona Warn-App, Kontaktperson 1, vor OP/Klinik, Eigenwunsch = Bayern-Test) eines Infektes der oberen Atemwege führen wir nach online- oder telefonischer Terminvereinbarung nur nachmittags in der Praxis durch. 


Corona Schnelltest (tiefer Nasenabstrich) für Kinder ab 6 Jahren & Erwachsene führen wir kostenlos nach vorheriger Terminvereinbarung (online/telefonisch) durch. Das Ergebnis sowie eine schriftliche Bestätigung (in deutscher und englischer Ausfertigung) erhalten Sie innerhalb von 20 Minuten. Bitte beachten Sie, dass pro Person nur ein Test pro Woche durchgeführt werden darf.


Antikörper-Testungen (Blutabnahme erforderlich) führen wir als IGeL-Leistung (Selbstzahler) nur nach vorheriger Beratung durch.

Bitte rufen Sie uns in jedem Fall vor dem Besuch unserer Praxis an oder vereinbaren online einen Termin.

Sprechstunde Nicht-Infekt und Fieber/Infekt-Sprechstunden

Wir bemühen uns um die Vermeidung unnötiger Ansteckungsgefahren durch

  • geschützte Sprechzeiten für alle Nicht-Infektions-PatientInnen, chronisch Kranke und betagte PatientInnen (täglich immer vormittags NUR mit Termin
  • gesonderte Sprechzeiten für Infektionen und fieberhafte Infekte nachmittags MIT Termin (Montag/Dienstag/Donnerstag 17 bis 18 sowie Mittwoch/Freitag 12.30 - 14 Uhr)
  • Telefon- und Videosprechstunde (online und telefonisch buchbar). Bitte bedenken Sie, dass viele Besuche auch durch ein Telefonat oder via Videosprechstunde ersetzt werden können. Sie reduzieren dadurch Kontakte und vermeiden Ansteckungsrisiken. Wir bieten Telefonsprechstunden und Videosprechstunden an. Diese können Sie telefonisch oder online buchen.

WICHTIGE INFO - INFEKTE / FIEBER / ERKÄLTUNGEN

PatientInnen mit Symptomen einer Erkältung - mit oder ohne Fieber - behandeln wir derzeit NUR NACHMITTAGS und NUR MIT TERMIN. 


Wir bitten um Ihre Mitarbeit und Verständnis:

Sollten Sie bei sich Symptome einer Erkältung feststellen (z.B. Halsschmerzen und/oder Schnupfen und/oder Husten und/oder Halskratzen und/oder Ohrenschmerzen und/oder Durchfall und/oder Fieber), dann vereinbaren Sie bitte einen Termin und kommen nur in unsere "Akutsprechstunde Infekt" am Nachmittag.


Bitte kommen Sie NICHT UNANGEMELDET UND NICHT VORMITTAGS in die Praxis

FRAGEN UND ANTWORTEN ZUR COVID-19-SCHUTZIMPFUNG


WARUM IST DIE IMPFUNG SO WICHTIG?

Eine Impfung gegen SARS-CoV-2 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Das Virus ist leicht übertragbar und kann auch durch asymptomatische Personen übertragen werden. Ein schwerer Verlauf von COVID-19 kann zum Lungen- und Multiorganversagen bis hin zum Tod führen. Das Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, steigt mit zunehmendem Alter deutlich an.


AB WANN DÜRFEN ÄRZTINNEN UND ÄRZTE IN IHREN PRAXEN IMPFEN?

Ab dem 7. April 2021 startet die COVID-19-Schutzimpfung in Arztpraxen. Da anfangs nur eine begrenzte Liefermenge von etwa einer Million Dosen pro Woche an Impfstoffen für die Praxen zur Verfügung steht, sollen zunächst vor allem die Hausärztinnen und Hausärzte impfen. In einem nächsten Schritt sollen – sofern genügend Impfstoff bereitgestellt werden kann – alle Vertragsärztinnen und -ärzte einbezogen werden.


WIE SICHER IST EIN SO SCHNELL ZUGELASSENER IMPFSTOFF GEGEN DAS CORONAVIRUS?

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung zugelassen. Für eine Zulassung muss in Studien mit Zehntausenden Probanden gezeigt werden, dass der Impfstoff wirksam, verträglich und sicher ist. Dies ist auch bei den COVID-19-Impfstoffen geschehen. Es wurden keine sicherheitsrelevanten Prüfschritte ausgelassen, aber Prozesse verschlankt und zeitgleich durchgeführt. Die derzeit in Deutschland verfügbaren Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson haben diese Prüfung durchlaufen und werden für die bislang in Deutschland dominierenden Virusvarianten als geeignet zum Individualschutz und zur Bekämpfung der Pandemie angesehen. Sie helfen, schwere Krankheitsverläufe und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Nach der Zulassung erfolgt eine ständige Kontrolle, um die Wirksamkeit und auch mögliche Nebenwirkungen zu erfassen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nimmt Nebenwirkungen und Impfreaktionen zentral auf. Auch bei einer schnellen, aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten vereinfachten Zulassung wie der Corona-Schutzimpfung, hat die Sicherheit der Impfstoffe oberste Priorität.


WELCHE IMPFREAKTIONEN WURDEN NACH EINER COVID-19-IMPFUNG BEOBACHTET?

Nach der Impfung kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokalund Allgemeinreaktionen kommen. Diese Impfreaktionen treten meist in den Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als drei Tage an. Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen in der bisher mehrmonatigen Beobachtungszeit waren Schmerzen an der Einstichstelle (BioNTech: über 80 %; Moderna: über 90 %; Johnson & Johnson: über 40%) beziehungsweise Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle (AstraZeneca: über 60 %). Unter den häufigsten systemischen Reaktionen waren unter anderem Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Fieber zu beobachten (Detailangaben s. Aufklärungsmerkblätter). Die meisten Impfreaktionen sind bei jüngeren Personen etwas öfter zu beobachten als bei älteren. Ein Grund ist deren stärkere Immunreaktion. Bei AstraZeneca treten Reaktionen nach der 2. Impfung etwas seltener als nach der 1. auf; bei den beiden mRNA-Impfstoffen etwas häufiger nach der 2. Impfung. Eine Kombination von Thrombose und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit Vaxzevria® (bisher: COVID-19 Vaccine AstraZeneca) beobachtet. Aufgefallen sind vor allem Hirnvenenthrombosen (sogenannte Sinusvenenthrombosen; SVT), aber auch andere thrombotische Ereignisse, zum Beispiel Mesenterialvenenthrombosen und Lungenembolien, sind berichtet worden. Einzelne Fälle waren auch kombiniert mit erhöhter Gerinnungsaktivität oder auch Blutungen im ganzen Körper. Die Symptome traten 4 bis 16 Tage nach der Impfung auf. Sie wurden überwiegend bei Frauen im Alter ≤55 Jahren beobachtet, Männer und Ältere waren ebenfalls betroffen.


WARUM WIRD DER ASTRAZENECA-IMPFSTOFF NUR FÜR MENSCHEN AB 60 JAHRE EMPFOHLEN?

Basierend auf der momentanen Datenlage empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) im Regelfall die Impfung mit dem Vektor-basierten AstraZeneca-Impfstoff nur Menschen, die 60 Jahre und älter sind, da in dieser Altersgruppe aufgrund der ansteigenden Letalität einer COVID-19-Erkrankung die Nutzen-Risiko-Abwägung nach wie vor eindeutig zu Gunsten der Impfung ausfällt. Der Einsatz des AstraZeneca-Impfstoffs unterhalb dieser Altersgrenze bleibt indes nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich.


AUF WELCHE MÖGLICHEN ANZEICHEN SOLLTEN MIT DEM ASTRAZENECA-IMPFSTOFF GEIMPFTE ACHTEN?

Sie sollten bei Symptomen wie starken anhaltenden Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Beinschwellungen, anhaltenden Bauchschmerzen, neurologischen Symptomen oder punktförmigen Hautblutungen umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen. Dies gilt insbesondere, wenn die Person über später als drei Tage nach der Impfung beginnende und dann anhaltende Kopfschmerzen klagt oder punktförmige Hautblutungen auftreten.


KÖNNEN FRAUEN MIT KINDERWUNSCH SICH GEGEN COVID-19 IMPFEN LASSEN?

Ja, die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe wurden auch an Frauen mit Kinderwunsch getestet und für sicher und wirksam befunden. Bei der Aussage, dass die Impfung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann, handelt es sich um eine Fehlinformation. In den umfangreichen klinischen Prüfungen gibt es keine Hinweise auf das Auftreten von Unfruchtbarkeit.


WAS WEISS MAN BISHER ÜBER DIE COVID-19-IMPFUNG UND SCHWANGERSCHAFT?

Zur Anwendung der COVID-19-Impfstoffe in Schwangerschaft und Stillzeit liegen aktuell keine Daten vor. Daher empfiehlt die STIKO die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht. In der Stillzeit hält es die STIKO für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter für den Säugling riskant ist. KANN MAN TROTZ IMPFUNG AN COVID-19 ERKRANKEN? Ja, denn die Impfung bietet keinen 100-prozentigen Schutz. Zu einer Infektion kann es außerdem auch dann kommen, wenn sich jemand vor der Impfung oder in den ersten Tagen nach der Impfung angesteckt hat. Denn der Impfschutz tritt in der Regel erst sieben bis 15 Tage (je nach Impfstoff) nach der zweiten Impfdosis ein.


DÜRFEN ODER SOLLEN SICH COVID-19-GENESENE AUCH IMPFEN LASSEN?

Gemäß der STIKO-Empfehlung belegen die derzeit verfügbaren klinischen und immunologischen Daten eine Schutzwirkung für mindestens 6 bis 8 Monate nach SARS-CoV-2-Infektion. Daher sollte frühestens 6 Monate nach Genesung beziehungsweise Diagnosestellung eine COVID-19-Impfung erwogen werden. Hierbei reicht zunächst eine Impfstoffdosis aus.


WARUM SOLLTEN COVID-19-GEIMPFTE DIE INFEKTIONSSCHUTZMASSNAHMEN WEITERHIN BEACHTEN?

Die neuen Impfstoffe gegen COVID-19 versprechen einen guten individuellen Schutz vor einer Erkrankung. Trotzdem sollten auch Personen, die geimpft sind, bis auf Weiteres eine Maske tragen, sich an die Hygieneund Abstandsregeln halten und die Quarantänepflichten als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet beachten. Denn auch wer geimpft ist, könnte noch zur Übertragung des Coronavirus beitragen. Kommt eine geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken. Es ist allerdings zurzeit noch unsicher, in welchem Maße auch Geimpfte nach Kontakt mit dem Erreger diesen vorübergehend noch in sich tragen und andere Personen anstecken können. Daher sollen auch sie als Vorsichtsmaßnahme – bis zum Vorliegen weiterer Studiendaten – die Maßnahmen beachten. 


SOLLTEN ANDERE IMPFUNGEN WÄHREND DER CORONAVIRUS-PANDEMIE DURCHGEFÜHRT WERDEN?

Ja. Während der Pandemie wird das Gesundheitssystem stark belastet. Es ist wichtig, einen guten allgemeinen Gesundheitszustand in der Bevölkerung zu erhalten. Ein umfassender Impfschutz nach den aktuellen STIKO-Empfehlungen kann hierzu beitragen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Coronavirus durch eine in zeitlicher Nähe verabreichte Impfung beeinflusst wird. Durch Impfungen wird der Impfling vor Infektionen geschützt, die ihn auch in der Pandemiezeit zusätzlich gefährden oder schädigen können. Zu anderen planbaren Impfungen soll ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden (Notfallimpfungen sind davon ausgenommen).